Mitgliederwerbung

 

Gute Präventivarbeit
Freiwillige Feuerwehr Großenrode setzt auf Kontinuität

 

GROSSENRODE – Gegründet am 4. August 1889, besteht die Freiwillige Feuerwehr Großenrode aktuell aus 41 aktiven und 43 fordernden Mitgliedern sowie 27 in der Altersabteilung. Ortsbrandmeister der Ortswehr mit Grundausstattung ist Heiko Voigt. Etwa drei bis fünf Einsätze absolvieren die Kameraden pro Jahr, meist unterstützend in anderen Ortschaften des Stadtgebietes Moringen. "Wir haben selten Einsätze in Großen rode, was auf die gute Präventivarbeit zurückzuführen ist", lobt Voigt. Besonders stolz ist die Wehr auf die Kontinuität in der Führung. Bis heute hatte sie nur zwölf Ortsbrandmeister.

Als besonderes Mitglied ist Ehrenortsbrandmeister Karlheinz Voigt, Träger des Deutschen Feuerwehrehrenkreuzesin Gold und Silber, zu nennen. Er war über 44 Jahre aktiv, davon 27 Jahre als Ortsbrandmeister und 18 Jahre als stellvertretender Stadtbrandmeister. Voigt nimmt auch nach Übertritt in die Altersabteilung am Dienstgeschehen teil und steht mit Rat und Tat zur Seite. Weitere langjährige Mitglieder sind August Arnemann und Friederich Keese (beide 64 Jahre Mitgliedschaft), Wilhelm Jäger (61 Jahre Mitgliedschaft), Werner Rampe (59 Jahre Mitgliedschaft), Kurt Keese (58 Jahre Mitgliedschaft), Willi Keese (55 Jahre Mitgliedschaft) und Rudi Hampel (51 Jahre Mitgliedschaft).

Um sich um den Nachwuchs zu kümmern, gibt es eine Zusammenarbeit mit den Kinderfeuerwehren Lutterbeck und Thüdinghausen sowie den Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet. Schon öfter gab es zudem Exkursionen des evangelischen Kindergartens Mo ringen zur Feuerwehr nach Großenrode.

Der Wohl bedeutendste Einsatz war der Scheunenbrand am 23. September 2010 in Großenrode. Dank des schnellen Einsatzes konnten sowohl das angrenzende Wohnhaus von Willi Keese als auch die Wirtschaftsgebäude von Frank Keese vor Schaden bewahrt werden. Fragt man ältere Kameraden, so erinnern sich diese an Großbrände bei Wassmann und Küegler, den Brand der Steinscheune in Moringen sowie einen über zwei Tage andauernden Hochwassereinsatz in Northeim.

 

Eckdaten

Ein Großbrand 1889 gab Vorschub bei der Gründung der Wehr, die um 1900 ein Spritzenhaus erhielt. Ihre erste Tragkraftspritze bekam sie 1956, sie ist noch heute funktionsfähig. 1965 wurde die Alarmierung auf Luftschutzsirene umgestellt. Vorher wurde noch mit dem Feuerhorn durch das Dorf gegangen. Ihr erstes motorisiertes Fahrzeug erhielt die Wehr 1971. Zehn Jahre später feierte sie Richtfest des neuen Feuerwehrhauses. 2006, nach 50 Jahren, musste die Tragkraftspritze ausgetauscht werden. Aktuell wurden in rund 300 Arbeitsstunden Instandhaltungsmaßnahmen am Feuerwehrhaus in Eigenleistung durchgeführt. Zu Pfingsten feiert die Ortsfeuerwehr ein Zeltfest zum 125-jährigen Bestehen.

 

Mehr Infos gibt es unter www.feuerwehr-grossenrode.de.