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18.10.2008, 18:18Uhr
Alarmierung zu Flächenbrand entlang der K423 zwischen Großenrode und Berwartshausen.
Brandursache vermutlich unsachgemäßer Umgang mit heißer Asche.

Einsatzstärke 1:6 (TSF+PKW)



Bericht:


Am Sonnabend wurden wir um 1818 Uhr über Funkalarmempfänger (FAE) und Sirene zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Unser Einsatzstichwort war ein brennender Busch ungefähr auf halber Strecke zwischen Großenrode und Berwartshausen. Bei dieser Alarmmeldung verluden wir noch zusätzlich unsere Waldbrandpatschen auf unserem Fahrzeug und rückten nach wenigen Minuten zum Einsatzort aus.

Der Einsatzort lag nicht wie von uns vermutet vor der Bahnunterführung sondern schon im Zuständigkeitsbereich der Nachbarwehr Berwartshausen. Bei unserem Eintreffen brannten Unterholz und Gestrüpp auf ca. 10m Länge. Nach kurzer Lagebeurteilung forderte unser Ortsbrandmeister (OBM) Verstärkung durch die Ortsfeuerwehr (OF) Berwartshausen an. Da unser und das Fahrzeug der Kameraden aus Berwartshausen kein Wasser mitführen wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug alarmiert.

Ein besonderer  Gefahrenschwerpunkt bei diesem Einsatz waren die beiden sich auf dem Grundstück befindlichen Flüssigkeitsgastanks.
Aufgrund der unmittelbaren Nähe beschränkte sich unser erstes Eingreifen auf die Eindämmung des Brandes in Richtung der Tanks mittels Patschen und Kübelspritze. Im zweiten Zuge wurde eine Wasserversorgung aus einem nahe gelegenen Unterflurhydranten aufgebaut und mit dem Ablöschen begonnen. Parallel wurde die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr abgesichert.

Mit der Unterstützung des Tanklöschfahrzeuges der OF Northeim wurde der Böschungsbrand vollständig gelöscht und es konnte nach kurzer Zeit "Feuer aus" gemeldet werden.

Um ca. 1930 Uhr waren wir dann einsatzbereit im Standort, wo im Anschluss an die Einsatznachbesprechung Fahrzeug und Gerät gereinigt wurden.

© CU

Foto: An der Einstzstelle