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15.06.2008, 08:09Uhr
Alarmierung zu Brandeinsatz in LKH-Moringen.

Einsatzstärke 1:10 (TSF+PKW)

 

Als am Sonnabendmorgen um 8:09 Uhr die Einsatz-Leitstelle des Landkreis Northeim Sirenenalarm in Großenrode auslöste wusste bis zu diesem Zeitpunkt niemand das es sich um die ausstehende Stadtverbandsübung handelte.

Auf Nachfrage für den Grund der Alarmierung wurde uns die fiktive Lage mitgeteilt. "Explosion in Wirtschaftgebäude des LKH Moringen, mehrere Personen vermisst."
Bereits wenige Minuten nach Auslösen des Alarms fuhren wir unter Ausnutzung der Sonderrechte mit einer Gesamtbesatzungsstärke von 1:10 (TSF (1:5) + Privatfahrzeug) zur Einsatzstelle.

Innenhof LKH
Der Innenhof des LKH



Gemäß der Alarm- und Ausrückordnung wurden, wie für diesen Fall vorgesehen, bereits die Freiwilligen Feuerwehren Moringen, Fredelsloh und Nienhagen, sowie die Drehleiter des Landkreis Northeim und die SEG des Roten Kreuz (zum Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehrkräfte)  zur Einsatzstelle beordert.

In der 2. Alarmschleife wurden die Ortswehren Großenrode, Behrensen und Thüdinghausen zur Verstärkung angefordert. Unsere Aufgabe war es zunächst die Versorgung mit Löschwasser sicherzustellen, indem wir aus den öffentlichen Leitungsnetz eine Einspeisung in das LKH-Gelände vornahmen. Dieses war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, da die Übergabestelle zum LKH-Gelände defekt war. Somit wurde eine Andere Übergabestelle genutzt und wir waren für den Einsatz eines Atemschutz-Trupps und eines c-Rohres frei.

In der 3. Alarmschleife wurden die Ortswehren Blankenhagen, Lutterbeck und Oldenrode über Sirene alarmiert. Auch sie wurden im Bereich Atemschutz und Wasserversorgung eingesetzt.

Gegen 10:00 Uhr wurde, nach Abarbeitung aller gestellten Aufgaben, die Übung für beendet erklärt. Insgesamt eingesetzt waren ca. 100 Feuerwehrleute. Während der Übungsnachbesprechung wurde die gute Zusammenarbeit der einzelnen Ortswehren lobend erwähnt. Negativ aufgefallen war die defekte Übergabestelle. Als Anregung wurde gegeben, das bei Einsätzen innerhalb des LHK nicht nur Schlüssel, sondern auch detaillierte Gebäudekarten an die Einsatzkräfte übergeben werden sollten.